Häufige Fragen

Alles, was Sie über Aiko wissen möchten — offen und direkt beantwortet.

🎯 Mission von Aiko⚙️ Technologie von Aiko🔒 Vertrauen in Aiko📖 Hybrid-Ansatz: Haptisch & Digital👥 Co-Teaching & Team🏫 Für Schulleitungen
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Mission von Aiko

Was ist Aiko — und was ist es nicht?

Aiko ist eine Empowerment-Plattform für Schweizer Primarschulen. Keine digitale Lernplattform, kein E-Learning-Tool. Aiko setzt die Lehrperson wieder ans Steuer: mit besseren Sensoren, klaren Überblicken und konkreten Assistenten, die Bürokratie und Vorbereitungsarbeit abnehmen.

Für Schülerinnen und Schüler ist Aiko ein Co-Begleiter, der durch Fragen führt — nicht durch Antworten. Kein Roboter, der Aufgaben löst. Ein Gesprächspartner, der hilft, selbst zu denken.

Warum wurde Aiko entwickelt?

Aiko entstand aus einer einfachen Beobachtung: Lehrpersonen verbringen einen grossen Teil ihrer Zeit mit Verwaltung, Nachbereitung und Bürokratie — statt mit dem, was wirklich zählt: dem Unterricht selbst, dem Gespräch mit der Klasse, der Reaktion auf den Moment.

Aiko nimmt diese Last ab, damit Lehrpersonen wieder Aufmerksamkeit haben für das, was den Schultag wirklich prägt.

Was bedeutet «Kinder in die reale Welt führen»?

Aiko führt Kinder nicht in die Bildschirmwelt, sondern in die reale Welt: Heft, Stift, Tisch, Gespräch. Digitale Werkzeuge sind Verstärker — kein Ersatz für haptisches Lernen. Ein Matheplan aus Aiko landet als Druckblatt auf dem Tisch.

Für wen ist Aiko gemacht?

  • Lehrpersonen (KLP/SHP/DaZ/Fachlehrkraft): Cockpit, Planung, Co-Teaching, Matheplan, Material-Differenzierung.
  • Schülerinnen und Schüler (Klasse 4–6): Coach-Gespräch, Wochenziele, selbstgesteuertes Üben.
  • Schulleitungen: Aggregierte Lernstände, LP21-Bilanz.
  • Eltern: Einblick via Elternbrief — Transparenz ohne Datenzugang.
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Technologie von Aiko

Wie funktioniert Aiko technisch?

Aiko arbeitet auf zwei Schichten: eine algorithmische und eine generative.

  • Schicht 1 — Algorithmisch: Bayesian Knowledge Tracing (BKT) misst Lernstände. Ein Kompetenznetz (LP21) verfolgt, was wann gelernt wurde. Deterministisch, schnell, nachvollziehbar.
  • Schicht 2 — Generativ: Sprache, Erklärungen, Coaching-Gespräche. Hier unterstützt generative KI — immer als Vorschlag, immer unter LP-Kontrolle.

Kein Wettbewerber hat Schicht 1. Alle bauen nur Schicht 2. Schicht 1 ist Aikos pädagogischer Kern.

Welche KI-Modelle setzt Aiko ein — und warum?

Aiko unterscheidet strikt zwischen LP-Seite und SuS-Seite:

  • SuS-Seite (Pflicht 🇨🇭): Alle Gespräche mit Schüler:innen laufen über Infomaniak AI Services — Daten bleiben in Genf, Schweiz.
  • LP-Seite (optional): Werkzeuge wie der Matheplan-Generator nutzen Anthropic Claude — ausschliesslich für Lehrmitteldaten ohne Schülerbezug.

Diese Trennung ist kein Marketing — sie ist rechtlich verankert (DSG Art. 19, VSG ZH § 23 (Methodenfreiheit)).

Was ist der Unterschied zwischen Aiko und ChatGPT im Unterricht?

ChatGPT beantwortet Fragen. Aiko stellt Gegenfragen. Der pädagogische Ansatz ist bewusst sokratisch: «Was denkst du?» — nicht «Die Lösung ist …».

ChatGPT kennt kein Schweizer Schulsystem, keine LP21-Kompetenzen, kein Niveau A/B/C. Aiko weiss, wo ein Kind in seinem Lernpfad steht — und passt sich an.

Und: Aiko verarbeitet keine Schülerdaten ausserhalb der Schweiz. ChatGPT tut das.

Wie anpassungsfähig ist Aiko an verschiedene Lehr-Stile?

Sehr. Aiko hat keine eigene Pädagogik — es verstärkt die Pädagogik der Lehrperson. Wer das Churermodell einsetzt, bekommt Concierge-Vorschläge für Garagen-Runden und Pull-Out-Slots. Wer frontaler unterrichtet, nutzt andere Bereiche.

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Vertrauen in Aiko

Wo werden Schülerdaten gespeichert?

Schüler:innen-Daten werden auf einem Server in Nürnberg, Deutschland gespeichert — innerhalb der EU, DSGVO-konform. Backups sind verschlüsselt (AES-256).

Was aus der Schweiz nicht hinausgeht: alle KI-Anfragen mit Schülerbezug laufen über Infomaniak AI Services in Genf (Schweiz).

Welche Daten gehen in eine KI-Anfrage?

Strikte Minimierung. In KI-Anfragen mit Schülerbezug gehen nur: Klassenstufe (z.B. «5» — nie «5a»), Fach, Lernniveau (A/B/C — anonymisiert), die Chat-Nachricht selbst.

Nie in einen KI-Prompt: Name, Vorname, Klasse, Schule, Lehrperson, Förderplan, ISR-Status.

Hat die Lehrperson die Kontrolle — oder «entscheidet Aiko»?

Die Lehrperson entscheidet immer. Aiko macht Vorschläge — mit drei möglichen Reaktionen: Annehmen · Ändern · Verwerfen. Kein Aiko-Vorschlag ist bindend. Beurteilung, Notenvergabe und Förderplanung bleiben ausschliesslich in der Hand der Lehrperson (VSG ZH § 23 (Methodenfreiheit)).

Was bedeutet DSG-Konformität konkret?

Aiko wurde von Anfang an nach dem Schweizerischen Datenschutzgesetz (DSG, revidiert 2023) und dem Volksschulgesetz Kanton Zürich (VSG ZH) entwickelt:

  • Datensparsamkeit: nur was pädagogisch notwendig ist
  • Zweckbindung: keine Daten für Werbung, kein Verkauf
  • Transparenz: vollständige Datenschutzerklärung unter /datenschutz
  • Löschrecht: Daten werden auf Anfrage vollständig gelöscht

Kann Aiko Fehler machen? Was passiert dann?

Ja. Jede KI-basierte Einschätzung kann falsch liegen. Deshalb zeigt Aiko immer, wie es zu einem Vorschlag kommt, und die Lehrperson prüft, ob er passt. Aiko gibt keine Noten, erstellt keine Förderpläne selbst, formuliert keine Elternbriefe. Diese Entscheide bleiben bei Menschen.

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Hybrid-Ansatz: Haptisch & Digital

Aiko ist digital — schickt es Kinder vor den Bildschirm?

Nein. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze von Aiko: Bildschirmzeit der Schüler:innen ist kein Ziel.

Aiko stärkt den Tisch-Unterricht. Der Matheplan-Generator druckt A/B/C-Blätter — die Kinder arbeiten auf Papier. Aiko ist dort digital, wo Digital sinnvoll ist: Planung, Überblick, Kommunikation. Im Lernmoment ist Haptik Trumpf.

Was stützt den Hybrid-Ansatz empirisch?

  • Frontiers in Education (2022): Haptik als Komplement zu digitaler Anweisung.
  • Frontiers in Education (2025): Visuo-haptische Simulationen fördern aktives Engagement.
  • MDPI Applied Sciences (2021): Haptik-Lernsysteme verbessern Konzeptverständnis.

Wie verhält sich Aiko zu bestehenden Lehrmitteln?

Aiko ersetzt kein Lehrmittel. Mathematik 5 (LMVZ) bleibt das Hauptlehrmittel. Aiko kennt die Kapitelstruktur, die Aufgabentypen, die Lernziele — und stärkt damit die Arbeit mit dem Buch.

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Co-Teaching & Team

Unterstützt Aiko nur die Klassenlehrperson?

Nein. Aiko ist auf das gesamte Lehr-Team ausgelegt: KLP, SHP, DaZ-Lehrperson, Fachlehrkraft, Schulische Assistenz. Jede Rolle hat eine eigene Ansicht.

Wie koordiniert Aiko Co-Teaching?

Der Stundenplan zeigt, wer wann in der Klasse ist. Konflikte werden automatisch erkannt. Anfragen zwischen Team-Mitgliedern laufen über strukturierte Anfragen in Aiko — keine WhatsApp, keine E-Mail-Kette.

Wie geht Aiko mit ISR, NTA und DaZ um?

Aiko unterscheidet vier Differenzierungsformen:

  • IF (Regelunterricht): Binnendifferenzierung via A/B/C-Aufgaben.
  • AL/RILZ: Angepasste Lernziele für ISR-SuS.
  • NTA: Angepasste Prüfungsbedingungen.
  • Hochbegabung (BBF): Curriculum Compacting + Enrichment.
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Für Schulleitungen

Was sieht die Schulleitung in Aiko?

Die Schulleitung hat einen eigenen Zugang (Aiko Insights) mit aggregierten, anonymisierten Ansichten: LP21-Bilanz, Lernstands-Trends auf Klassenebene, Nutzungsstatistik (ohne PII).

Die Schulleitung sieht keine Namen, keine Chat-Verläufe, keine Einzelbewertungen.

Wie läuft die Einführung ab?

  1. Erstgespräch mit Schulleitung und Lehrpersonen (~1h)
  2. Einverständnis der Eltern via Elternbrief
  3. Technische Einrichtung (Browser genügt)
  4. Onboarding LP: ~2h Setup
  5. Begleitung in den ersten 4 Wochen

Welche technischen Anforderungen gibt es?

Keine Installation. Aiko läuft vollständig im Browser — Chrome, Safari, Firefox. Kein App-Store, keine MDM-Konfiguration, kein IT-Aufwand für die Schule.

Wie ist Aiko für die Schule finanziert?

Der Einstieg und die Nutzung für Schulen ist kostenlos. Das zukünftige Modell orientiert sich an Schuljahres-Lizenzen — konkrete Konditionen werden gemeinsam mit den Schulleitungen definiert.

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